Veranstaltungen 2021/2022

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Seminarreihe Biodynamische Landwirtschaft 2021/22

Ausbildungsziele
Dieser biodynamische Lehrgang führt Wissenschaft, Forschung und Praxis zusammen. Er will ökologische und ökonomische Horizonte erweitern – aber vor allem das Verständnis für die Naturzusammenhänge vertiefen.
Einblicke in die verwandten Lebensfelder wie Pädagogik, Medizin, Sozialtherapie und Ernährung lassen die vielfältigen, fein verzweigten Verbindungen zur Landwirtschaft sichtbar werden. Im Zuge angeleiteter Projekte und Übungen bekommt jeder Teilnehmer die Möglichkeit selbst künstlerisch vertiefend tätig zu werden.

Zielgruppe
Der Kurs richtet sich an Menschen in der Landwirtschaft und die mit ihr verbundenen Lebensfelder, die ihr Verhältnis zur Natur, zur Technik, zur Wissenschaft und Kunst im Rahmen ihres landwirtschaftlichen Verständnisses neu verorten möchten; er richtet sich an neu Beginnende aber auch an Fortgeschrittene. Er findet sowohl berufsbegleitend als Wochenend-Veranstaltung im Seminarhaus des Klosters der Barmherzigen Schwestern in Laab im Walde bei Wien, wie auch als Exkursions-Modul auf verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben statt.

Module und Exkursionen
Modul 1 - Einführung in die Themen des Lehrganges - Sa 30. – So 31. Oktober 2021
Modul 2 - Tierhaltung und Tierzucht in der Praxis - Sa 20. November 2021
Modul 3 - Tierhaltung, Tierzucht und Tierwohl - Sa 15. – So 16. Jänner 2022
Modul 4 - Biodynamische Landwirtschaft und verwandte Lebensfelder - Sa 26. – So 27. Februar 2022
Modul 5 - Boden und Pflanze als lebendige Einheit - Sa 19. - So 20. März 2022
Modul 6 - Die Pflanze in Beziehung zu ihrem Standort - Sa 30. April 2022
Modul 7 - Weinbau und Imkerei aus biodynamischer Sicht - Sa 28.- So 29. Mai 2022
Modul 8 - Der Boden – eine Exkursion in die Praxis - Sa 25. Juni 2022
Modul 9 - Die biodynamischen Präparate - Sa 27. – So 28. August 2022
Modul 10 - Kompost, Präparate und künstlerische Vertiefung - Sa 1. – So 2. Oktober 2022

 

Tages-Struktur

Samstag
09.30 - 10.00 Ankommen, Begrüßung
10.00 - 11.15 Theorie und/oder Übung
11.15 - 11.30 Pause
11.30 - 12.30 Theorie und/oder Übung
12.30 - 14.00 Mittagessen
14.00 - 15.00 Künstlerische Vertiefung des jeweiligen Themas
15.00 - 16.30 Theorie und/oder Übung
16.30 - 16.45 Pause
16.45 - 18.00 Theorie und/oder Übung
18.00 - 19.00 Abendessen
19.00 - 20.00 Offene Runde, Vertiefung

Sonntag
09:00 - 10:30 Theorie und/oder Übung
10:30 - 10:45 Pause
10.45 - 12.30 Theorie und/oder Übung
12.30 - 13.00 Fragen, Reflexion und Ausblick

 

Exkursions-Tages-Struktur

Samstag
09.30 - 10.00 Ankommen, Besprechung des Organisatorischen (Essen, Pausen)
10.00 - 17.00 Praxis, Vortrag vor Ort, Übungen, Gespräch mit den Praktikern

Sonntag
09:00 - 13:00 Praxis, Vortrag vor Ort, Übungen, Gespräch mit den Praktikern

 

Anmeldungsprocedere:

  • Der Preis für die Seminarreihe (ohne Verpflegung und Unterkunft) ist gestaffelt nach: Vollpreis: € 900.- / für Paare: € 1700.- 
  • Bei Interesse schreiben Sie bitte eine mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! -wir senden Ihnen umgehend die Anmeldeunterlagen zu.
  • Als angemeldet gilt, wer bis 5. Oktober 2021 den Kursbeitrag eingezahlt hat. 
  • In berücksichtigungswürdigen Situationen (Arbeitslosigkeit, Studium u.a.m.) ist nach Rücksprache mit dem Kollegium sowohl eine Ermäßigung als auch eine Ratenzahlung möglich.
  • Mit der Anmeldung erklären Sie sich mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der LFG einverstanden.

 

Kontakt, Informationen und Anmeldung: 
Maga. Waltraud Neuper 
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Mobil +43 680 11 22 424

Kooperationen 
Der Lehrgang ist möglich durch die Kooperation der Lehr- und Forschungsgemeinschaft für biodynamische Lebensfelder, des Instituts für ökologischen Landbau an der Universität für Bodenkultur (BOKU), BIO AUSTRIA, DEMETER und respekt-BIODYN und der finanziellen Zuwendung durch die Software AG – Stiftung.

 

 

Programm

 

Modul I - Einführung in die Themen des Lehrganges
30./31.Oktober 2021 - Im Kloster Laab im Walde

 

Fragestellung
Was sind die theoretischen und praktischen Grundlagen der biodynamischen Landwirtschaft?

Inhalt
In diesem Modul wird die Entstehung und Entwicklung der biodynamischen Landwirtschaft beschrieben, die Arbeitsmethoden erklärt, der weltanschauliche Hintergrund ausgeleuchtet und die Strukturen von Demeter Österreich erläutert.

Vortragende
Mitglieder des Kollegiums der Lehr- und Forschungsgemeinschaft für biodynamische Lebensfelder: Doris Edler, Wilhelm H. Erian, Sylvia Heinzl, Helga Bernold, Waltraud Neuper

Doris Edler – geb. 1958, Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft, Demeterbäuerin 1983 -2020 mit Schwerpunkt Milchverarbeitung und Direktvermarktung, Encouraging-Trainerin, Lebens- und Sozialberaterin. Ausbildung in Kunsttherapie. Kollegiumsmitglied der Lehr- und Forschungsgemeinschaft für biodynamische Lebensfelder, Initiatorin der SOLAKO

Wilhelm H. Erian - geb. 1952, aufwachsend am elterlichen Bauernhof, wird er in den 60-er Jahren Zeitzeuge des Wandels von der traditionellen, bäuerlichen zur industriellen Landwirtschaft. Ausbildung zum Landtechniker, Schlossermeister, Landwirtschaftsmeister. Gemeinsam mit seiner Frau Gertrude baute er einen biodynamisch bewirtschafteten, vielseitigen Direktvermarkterhof auf und führte diesen 33 Jahre lang. Kollegiumsmitglied der Lehr- und Forschungsgemeinschaft für biodynamische Lebensfelder.

Sylvia Heinzl - geb.1979, Besuch der Freien Kunstschule – Goetheanistische Studienstätte in Wien-Mauer, seit 2009 für das Künstlerische in den LFG-Veranstaltungen verantwortlich, seit 2013 in Oberösterreich lebend und arbeitend, mit und neben einem kleinen Kind. Kollegiumsmitglied der Lehr- und Forschungsgemeinschaft

Waltraud Neuper - geb. 1957, Lehrerin bis 1982, Demeterbäuerin (1983 - 2007), Gründungsmitglied der Lehr- und Forschungsgemeinschaft für biodynamische Lebensfelder LFG, Studium der Philosophie in Graz (2004), Lehrgang "Sozialentwicklung" bei Christoph Strawe (Soziale Dreigliederung), Gründungsmitglied einer CSA-Gruppe am Hof (2013)

Helga Bernold - 1977 geboren im Mostviertel – gelandet im Weinviertel. Nach vielen Exkursen in die Gastronomie, Fotografie, Reprotechnik, Telekommunikation und einem abgeschlossenen Wirtschaftsstudium schlussendlich wieder am Bauernhof gelandet. Demeterbäuerin mit Ackerbau und Viehzucht sowie eigenständiger Vermarktung. Vielfalt und Unternehmungsgeist gestalten den Alltag – neben und mit den 5 Kindern. Die Vortragende ist Mitglied des Vorstandes von Demeter Österreich.

 

Modul II - Tierhaltung und Tierzucht in der Praxis
20. November 2021 -Am Hof von Helga Bernold

 

Fragestellung
Wie werden Tiere auf einem biodynamischen Hof gehalten und gezüchtet? Wie kann der Begriff der Lebensleistung unter Berücksichtigung der Vielfalt der Rassen und Typen in der Praxis umgesetzt werden?

Inhalt
An diesem Tag machen wir eine Exkursion auf den vielfältigen Hof von Helga Bernold in Stronsdorf. Es wird ein Streifzug durch den Hof zum Thema „Fleischeslust und Fruchtgenuss“ unter dem Aspekt von Balance und Synergien in der Mannigfaltigkeit.

Vortragende
Helga Bernold


Modul III - Tierhaltung, Tierzucht und Tierwohl
15./16. Jänner 2022 - Im Kloster Laab im Walde

 

Fragestellung
Welche Voraussetzungen braucht es, damit Tierzucht/Tierhaltung sich mit Tierwohl nicht widersprechen?

Inhalt
Die Tierhaltung in ihrer Auswirkung auf Hof, Haustier und Mensch, und unser Verständnis von Tierwohl und dessen Umsetzung in der biodynamischen Landwirtschaft werden uns in diesem Modul beschäftigen.

Vortragende
Wilhelm H. Erian 
Florian Leiber - Dr. sc. nat., Studium der Agrarwissenschaften in Berlin, Doktorat zur Ernährungsphysiologie von Milchkühen auf Alpen an der ETH Zürich. 2004-2015 Stationen als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Goetheanum in Dornach, an der ETH Zürich und am FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) in Frick. Seit 2016 Leiter des Departements für Nutztierwissenschaften am FiBL in Frick. Persönliche Forschungsthemen sind unter anderem die graslandbasierte Fütterung der Rinder, nachhaltige Futtermittel und die Ethik der Tierhaltung.

 

Modul IV - Biodynamische Landwirtschaft und verwandte Lebensfelder
26./27. Februar 2022 - Im Kloster Laab im Walde

 

Fragestellung

Mit welchen Lebensfeldern ist die biodynamische Landwirtschaft verwandt und welche gemeinsamen Grundlagen lassen sich erkennen?

Inhalt
Die Anthroposophie ist Impulsgeberin in verschiedenen Bereichen menschlichen Lebens:
So schöpfen die anthroposophische Medizin, die Sozialtherapie, die Waldorf-Pädagogik, die Eurythmie und die biodynamische Landwirtschaft ihre geistigen Impulse aus dieser Quelle. In diesem Modul soll das ganzheitliche Menschenbild, das all diese Lebensfelder verbindet, erlebbar werden.

Vortragende
Christine Saahs – Studium der Medizin in Wien und Graz, Besuch des Anthroposophischen Ärzteseminars in Deutschland, Facharztausbildung zur Kinder- und Jugendheilkunde an der Filderklinik, Fachärztin für Neonatologie im Krankenhaus St. Pölten, seit 2013 selbständig in der Praxis mit anthroposophisch erweiterter Medizin in Krems und als Leiterin des Zentrums für Lebendige Integrative Medizin tätig.

Klaus Krebs - Diplomsozialbetreuer und Sozialtherapeut auf anthroposophischer Grundlage, seit 2007 Dozent am Rudolf Steiner Seminar für anthroposophische Sozialtherapie und seit 2006 Mitarbeiter der Dorfgemeinschaft Breitenfurt; 16 Jahre Leben und Arbeit in einer Camphill-Gemeinschaft am Bodensee, 7 Jahre Mitarbeit in einer anthroposophischen Einrichtung in Bayern.

Holger Finke - Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität Braunschweig, Ausbildung zum Waldorflehrer am Seminar für Waldorfpädagogik Hamburg, seit 1994 Oberstufenlehrer für die Fächer Mathematik, Physik und Kunstgeschichte an der Rudolf Steiner-Schule Wien-Mauer, ab 2001 Dozent am Zentrum für Kultur und Pädagogik in Wien (Schwerpunkte: Methodik/Didaktik, Oberstufenpädagogik).

Harald Kallinger - Studium „Verfahrenstechnik“ an der Technischen Universität Graz mit Interesse an Bewegungsphilosophien, Arbeit als Prozessingenieur in einem Wiener Ingenieurbüro, Projektleiter und Abteilungsleiter für Engineering & Technologie, daneben Grundstudium der Eurythmie an der Bildungsstätte für Eurythmie in Wien, laufende Fortbildungen, wie z. B. für „Eurythmy in the Working Life” am Instituut voor Eurythmie in Werkgebieden in Den Haag und in Sekem, Dozent an der “Schule für Eurythmie” in Wien und beim Budapester “Sofia-Kunstverein“.

 

Modul V - Boden und Pflanze als lebendige Einheit
19./20. März 2022 - Im Kloster Laab im Walde

 

Fragestellung
Wie kann man zu einem einsichtigen Verständnis von Boden und Pflanze als lebendige Einheit kommen?

Inhalt
Das Credo der biodynamischen Landwirtschaft lautet: Die Pflanze muss in und aus einem lebendigen Boden wachsen können, damit sie sich auf eine gesunde, das Klima schonende Weise entwickeln kann. Welche Aufgaben fallen dabei dem Menschen zu?

Vortragender
Martin von Mackensen
Seit 1984 praktischer Landwirt, Schwerpunkt Milchviehhaltung, seit 1991 am Dottenfelderhof; dort mitverantwortlicher Landwirt in der „Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof“, seit 2003 Vorstand der Landbauschule Dottenfelderhof e.V. und seit 2009 Leitung der dazugehörigen staatlich anerkannten Fachschule für bio-dynamischen Landbau, Beteiligung an einem großen biodynamischen Umstellungsbetrieb in Süditalien.

 

Modul VI - Die Pflanze in Beziehung zu ihrem Standort
30. April 2022 - Auf einem Hof

 

Fragestellung
Welche Bedeutung hat das Verhältnis einer Pflanze zu ihrem Standort für eine Landwirtschaft?

Inhalt
An diesem Tag werden wir uns mit klimatischen, geologischen und betrieblichen Grundlagen des Pflanzenbaues mit Blick auf ihre Auswirkungen auf das Klima und den biodynamischen Landbau auseinandersetzen.

Vortragender
Wolfgang Angeringer - Studium an der Universität für Bodenkultur in Wien, Landwirt in St. Oswald im Bezirk Murtal, Fachberatung für Grünland im Biozentrum, seit Jahren Leitung von Pflanzenbau-Exkursionen.

 

Modul VII - Weinbau und Imkerei aus biodynamischer Sicht
28. - 29. Mai 2022 - Weingut Oberstockstall und im Kloster Laab

 

Fragestellung
Wie können wir dem Wesen der Rebe näherkommen?

Inhalt
Im Weinbau gewinnt die biodynamische Methode an Bedeutung. In diesem Modul wird uns Georg Meißner dem Wesen der Rebe näherbringen und die Bedeutung von Standort und Behandlung mit den biodynamischen Präparaten erläutern.

Vortragender
Georg Meißner - Studium an der Pharmazeutischen Fakultät der Universität Montpellier Önologie, Fundierung seines Wissens um biologisch-dynamische Wirtschaftsweise und Kellerwirtschaft auf zahlreichen Stationen im In- und Ausland, in leitender Funktion unter anderem auf Weingütern in Südafrika und den USA tätig, humanitäre Einsätze im Kosovo, Forschung und Lehre an der Hochschule Geisenheim und eine beratende Rolle für zahlreiche Weingüter in der Umstellung auf biodynamische Bewirtschaftung.

 

Fragestellung
Können wir das Wesen der Biene erkennen?

Inhalt
Wir werden an diesem Vormittag das Bienenhaus im Kloster Laab als Anschauungsort für die Ausführungen über den biodynamischen Ansatz in der Suche nach einem Verständnis der Biene und ihrem Wesen besuchen.

Vortragender
Karl Fraißler – Lehrer an der Landwirtschaftsschule in Grottenhof in Graz (bis 2018), Imker aus Interesse an der Biene, in den letzten Jahren Suche nach dem biodynamischen Zugang zum Wesen der Biene

 

Modul VIII - Der Boden – eine Exkursion in die Praxis
25. Juni 2022 - Auf einem Hof

 

Fragestellung
Wie können wir den Boden fruchtbar halten - trotz Landwirtschaft beziehungsweise Gartenbau?

Inhalt
Organische Substanz ist unverzichtbar, um u.a. die Bodenorganismen zu füttern, stabile Aggregate aufzubauen und um letztendlich für fruchtbare und ertragreiche Böden zu sorgen. Die Humusbilanzierung liefert uns dazu wichtige Informationen. Wie ist Humus vom Boden zu unterscheiden? 
Ein Exkurs in die Theorie der Wissenschaft und die Praxis eines erfahrenen Landwirtes.

Vortragende
Marie-Luise Wohlmuth - studierte Betriebswirtin, Landwirtin und Agrarpädagogin, in der Bewusstseinsbildung mit Schwerpunkt Boden und Erhalt der Bodenfruchtbarkeit tätig, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität für Bodenkultur, Institut für ökologischen Landbau mit Schwerpunkt Fruchtfolgen und Bewertung dieser, Universitätslektorin mit Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft; Erstellung von Arbeitsmaterial für Humusbilanzierung, Fruchtfolgeplanung und Kreislaufwirtschaft.
Wilhelm H. Erian

 

Modul IX - Die biodynamischen Präparate
27. – 28. August 2022 - Im Kloster Laab im Walde

 

Fragestellung 
Was sind und welche Bedeutung haben die biodynamischen Präparate?

Inhalt
In diesem Modul werden die sechs Kompost- und die zwei Feldspritzpräparate, welche in der biodynamischen Landwirtschaft eine große praktische Bedeutung für die Verlebendigung des Bodens und zur Stärkung der Pflanzen haben, vorgestellt. Wir werden über die Herstellung und Anwendung der Präparate aus der Praxis hören und über deren Wirkung aus langjähriger wissenschaftlicher Forschung unterrichtet werden.

Vortragende
Jürgen Fritz, Lehrbeauftragter zum Thema "Biodynamischer Land- und Gartenbau" an der Universität Bonn und an der Universität Kassel, Standort Witzenhausen, mit eigener Vorlesungsreihe, Forschung an den biodynamischen Präparaten, chronobiologische Untersuchungen zum synodischen Mondeinfluss auf das Pflanzenwachstum, Feldversuche zur Wirkung von Hornkiesel und Hornmist, Arbeit mit den drei Bildschaffenden Methoden zur Qualitätsbeurteilung. Kristallbild, Steigbild und Chroma.
Wilhelm H. Erian, Waltraud Neuper

 

Modul X - Kompost, Präparate und künstlerische Vertiefung
1./ 2. Oktober 2022 - Im Kloster Laab im Walde

 

Fragestellung
Welche Prozesse im Kompost werden durch die Präparate harmonisiert und gestärkt? Wie können wir aus dem künstlerischen Tun heraus einen Zugang zu diesen Prozessen finden?

Inhalt
In diesem Modul wollen wir eintauchen in die Prozesse des Werdens, Wachsens und Vergehens. Der Kompost als Herz des Geschehens in diesen Prozessen und seine Veredelung durch die Präparate werden im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Diese Zusammenhänge tiefer zu verstehen wird uns der Kunstteil dieses Moduls helfen.

Vortragende
Florian Amlinger - Studium der Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig-Boltzmann-Institut für Biologischen Landbau und angewandte Ökologie, 1997 Gründung und Leitung des Technischen Büros für Landwirtschaft Kompost – Entwicklung & Beratung Verfahrensoptimierung der Mietenkompostierung und Qualitätsmanagement; Beratung und Zertifizierung von Kompostanlagen weltweit in Kooperation mit dem Kompost- & Biogasverband Österreich, Bildekräfteforschung im Bereich Boden und Kompost, zahlreiche Studien, umfangreiche Vortragstätigkeit sowie wissenschaftliche Leitung und Organisation von internationalen Projekten, Workshops, Symposien und Ausbildungsseminaren zu obigen Themen, Gründungs- und Vorstandsmitglied im Europäischen Kompostnetzwerk (ECN e.V.)

Stefan Kagermeier - geb. 1961 in München; Ausbildung an der Goetheanistischen Studienstätte in Wien-Mauer; seit 1993 als freischaffender Künstler Möbel, Innenausbauten und Wandlasuren gestaltend; Kurse in Plastizieren, Holz- und Steinbildhauen.

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